Alle Schäfchen im Trockenen

So, jetzt sind auch die Fenster im OG und DG eingebaut, der Winter kann kommen… Aber halt, die letzte Putzschicht und Farbe muss noch außen an die Fassade. Und das bis Ende November, denn dann haben wir kein Gerüst mehr… Und es darf dabei nicht regnen, und unter 5°C ist auch schlecht (wir haben außen wie innen einen Kalkputz). Wir warten also dringend auf die restlichen goldenen Novembertage!

In der Zwischenzeit ist meine Mutter vom OG ins EG umgezogen, d.h. wir fangen jetzt an, oben alles zu räumen und zu entkernen. Im DG muss noch ein Kamin abgebrochen werden (der unten im Keller schon weg ist – ja, das war keine gute Idee, wissen wir jetzt auch…), dafür brauchen wir aber neue Ziegel um die Lücke im Dach zu füllen. Und die haben wir erst, wenn die neuen Dachflächenfenster eingebaut sind. Solange können wir den Kamin im OG auch nicht abreißen – die Gefahr ist zu groß, dass er von oben nach unten durchrutscht.

Die Fenster im OG und DG haben wir (ok, mein Mann…) selbst ausgebaut und – da wo sie bodentief werden – die Mauern untendrunter rausgestemmt. Es gibt auch spezielle Sägen, mit denen man Mauerwerk schneiden kann, die hatte OBI aber nicht da, und es hätte auch eine mega Staubentwicklung gegeben; daher haben wir uns entschieden, zu stemmen. Bei dem ganzen Fensterdrama sind mehrere Probleme und Ärger aufgetaucht, die man als Profi vermeiden könnte, oder wenn man vielleicht einen Architekten hat, der das ganze koordiniert:

  1. Durch die Außendämmung werden die Fenster nun alle weiter nach außen gesetzt, damit man später nicht durch Schießscharten gucken muss. Da außen aber schon die Dämmung und der Putz drauf war, die Fenstermaße aber gemessen wurden, bevor die Dämmung da war, haben wir Lücken, die nun wieder beigeputzt/gestopft werden müssen, und unterschiedliche Einbautiefen, da die Außendämmung nicht immer gerade mit der früheren Laibung abschließt.
  2. Durch das Ausstemmen der Fenster ist die umgebende Mauer nicht mehr gerade, sondern weist beträchtliche Löcher auf, so dass innen jetzt viel ausgebessert werden muss. Das kostet natürlich auch Zeit und Geld. Wir haben ja Hohlblocksteine als Mauern, und wenn man auf einen solchen Hohlraum beim Stemmen trifft, ist die Lücke halt nicht 5, sondern vielleicht 15 cm breit…
  3. Wir hätten alle Fenster gleichzeitig bestellen sollen, um das Problem mit dem Gerüst bzw. Verputzen der Fassade zu verhindern. So hat sich alles so weit nach hinten gezogen, und die Arbeiter konnten lange nicht weitermachen, weil die Fenster fehlten.
  4. Uns war auch nicht klar, dass erst die Außenfensterbänke eingebaut werden müssen, bevor der Feinputz draufkommt. Wir dachten, das hat Zeit bis ganz zum Schluss… Die haben wir daher auch sehr viel später bestellt. Wir haben uns für Standard-Alubänke entschieden, und die sind zwar relativ schnell zu haben (2 Wochen), aber dann wurde für 1 Fenster die Bank völlig vergessen, und für zwei andere nicht mitgeliefert, und schon sind wir bei 4 statt 2 Wochen. Als sie endlich eingebaut sind, stelle ich fest, dass die im EG und OG unterschiedlich weit über die Fassade ragen. Komisch – muss das so sein, frage ich mich? Ist ja nicht gerade schön. Und nein, das muss nicht so sein!!!
  5. Wir haben die Lieferzeit bei den Fenstern völlig unterschätzt. Davon abgesehen, dass wir den Liefertermin erst gut 4 Wochen nach Auftrag mitgeteilt bekamen (auch nach mehrmaligem Nachfragen!) Und dann kamen sie noch zwei Wochen später als ursprünglich geplant. Auch hat sich der ganze Prozess vom Aufmaßtermin, über die Angebotserstellung, Korrektur, nochmal messen, neues Angebot, bestellen, … ewig hingezogen. Und das lag nicht an uns!!

Insgesamt hat es rund um die Fenster, Bänke und Innentüren sehr an der Kommunikation gehapert. Wir schreiben Emails, die nicht beantwortet werden, rufen an und kriegen zu hören „bin gerade auf Baustelle, rufe zurück“ (und ruft natürlich nicht zurück). Ich vermute aber, dass das bei allen Betrieben ein Problem ist, die zuviel zu tun haben und zuwenig Leute, um das zu tun. Ärgerlich ist es trotzdem, denn es ist ja unser Geld und unsere Nerve, die dabei draufgehen! Ein bißchen mehr Beratung von Seiten des Fensterbauers hätte auch nicht geschadet, siehe Thema Außenfensterbänke, Maße etc. Sein Kommentar dazu, als ich mal fragte, woher ich denn xy hätte wissen sollen: „Wir machen das ja jeden Tag und wissen, was zu tun ist. Aber wir sind ja nicht der Bauleiter…“

Ach ja. Bevor ich mich wieder aufrege, mache ich jetzt lieber mit der Badplanung weiter. Da bin ich schon seit Wochen dran, und finde aber keine ideale Lösung bei den vorherrschenden „Bedingungen“. Schwierig für mich als Perfektionisten. Neues Thema. Demnächst stell ich auch endlich mal Bilder zu dem ganzen aktuellen Stand ein – ist ja blöd, immer nur Text zu lesen 😉

Wasser Marsch!

Ja, das Wasser läuft.

Nur leider nicht dahin, wo es soll.

Auf unserem Grundstück standen ja noch Scheune bzw. Stall, der dieses Jahr abgerissen wurde. Auf dem neu entstandenen Baugrundstück soll Ende Oktober ein neues Haus gebaut werden. Heute war also die Tiefbaufirma da und hat angefangen zu baggern. Bis das Wasser fröhlich aus dem Boden sprudelte. Gefunden!

Nach der ersten Panik (erstmal im Keller alle Hähne wild in alle Richtungen gedreht) kam zumindest im Obergeschoss kein Wasser mehr raus. Aber draußen sprudelte es weiter. Also: Wasserversorger zur Baustelle gerufen. Bis der endlich da war, hatte unsere Sanitärfirma zwei Gedanken: entweder es ist „nur“ die Wasserleitung, die vom Haus zum Stall führt, oder es ist die Hauptwasserleitung von der Straße, die neben Stall auch das Haus versorgt.

Nachdem wir das richtige Rädchen im Keller gefunden und abgestellt haben, versiegt der Wasserstrom. Puh! Scheinbar war nur die Versorgungsleitung vom Stall betroffen, und die war scheinbar in die falsche Richtung auf- statt zugedreht gewesen. Nochmal Glück im Unglück gehabt!

Der Wasserversorger hat mit einer Art Wünschelrute dann die Wasserleitungen ausfindig gemacht, die unter unserem Hof zur Straße führen, so dass wir jetzt zumindest wissen, wo das Wasser hingeht und die tatsächliche Hauptwasserleitung liegt. Man lernt aus Erfahrung.

Außendämmung + Gerüst

Im Zuge der KfW-Sanierung zum Effizienzhaus ist auch eine Außendämmung vorgesehen. Das Ganze ging schneller, als ich dachte, aber immer noch wesentlich langsamer und aufwändiger, als wenn man einfach WDV ans Haus geklebt hätte. Aber es soll ja ökologisch sein…

Ursprünglich sollten einfach Heraklitplatten außen dran, dann hat die KfW aber ein anderes Material gefordert. Also: Erst Lattung, dann zweite Lattung, dann Holzfaserdämmplatten, dann Unterputz. Dann zweiter Putz. Dann Farbe. Oder wir lassen den Fertigputz gleich in der Farbe mischen? Müssen wir noch klären.

Was wir nicht berücksichtigt hatten und uns auch keiner gesagt hat: man sollte die Außenarbeiten und Fenster zusammen koordinieren. Wir haben jetzt das Problem, dass das Gerüst eigentlich „nur“ für 3 Monate bestellt war. Die Jungs brauchen aber das Gerüst so lange, bis ALLE Fenster eingebaut sind, da ja auch die Laibungen außen nach den Fenstern zugeputzt werden müssen. Und da wir die Fenster fürs OG+DG erst letzte Woche bestellt haben (plus 8 Wochen Lieferzeit), müssen wir nun einen hohen Aufpreis für das Gerüst zahlen, das jetzt so lange stehen bleiben muss. Hätten wir das gewußt, hätten wir die Fenster für oben zeitgleich mit denen für’s EG bestellt – aber wir dachten, das hat ja noch Zeit…

Windows to Heaven

Hurra, die Fenster kommen!

Endlich, endlich hat das Warten ein Ende. Wir waren schon recht verzweifelt, weil wir seit 10 Wochen auf die neuen Fenster warten und der gesamte Innenausbau davon abhängt. Es hat sich alles ewig hingezogen – wir hatten erst einen Schreiner da, dann einen zweiten, einen dritten… Letztlich haben wir im Internet einen Anbieter von Holzfenstern gefunden, der ein spezielles Modell für Umbauprojekte hat, bei dem außen eine zusätzliche „Aluschiene“ angebracht ist, so dass die Fenster einfach witterungsbeständiger und weniger wartungsintensiv sind. Auch sonst haben die Fenster noch ein paar Besonderheiten, die uns gut gefallen haben. Der einzige Schreiner, der sie besorgen und einbauen kann, ist allerdings mehr als ausgelastet, und so hat sich das alles ganz schön hingezogen. Aber: morgen um 08:00 Uhr geht’s los!

Sobald die Fenster drin sind, können die Wände ab dem Wochenende fertig verputzt werden und der Fliesenleger kann danach fertig fliesen. Wenn der Putz trocken ist, können wir grundieren, streichen und tapezieren. Und dann kommen Ende September die restlichen Böden rein.

Eric’s Jagd

„Wer in der Natur nicht glücklich ist dem ist nicht mehr zu helfen“

Hallo zusammen,

in diesem Bereich der Homepage soll es um die Entdeckungen bei meinen Spaziergängen bzw. um die Gedanken und Recherchen dazu gehen. Vielleicht findet der eine oder andere was hilfreiches oder schönes dabei. Ich würde mich freuen. Wieso das ganze „Eric’s Jagd“ heißt erfahrt hier hier in dem Beitrag „Hä“.

VG Eric.

Hä?

Hä? Eric’s Jagd? Was bedeutet das?

Ich habe vor ewigen Zeiten den Jagdschein gemacht und bin auch ein paar Jahre aktiv auf die Jagd gegangen. Mittlerweile beschränken sich meine jagdlichen Aktivitäten aber auf das „jagen“ mit dem Fotoapparat, sei es eine Kompaktkamera, Handy oder die Spiegelreflex mit Makroobjektiv.

Zusätzlich möchte ich mich gerne mit den Informationen rund um das Fotografierte beschäftigen.

Ich habe mir für mich selbst folgende „Rahmenbedingungen“ gesteckt:

  • Selbst gefunden und „geschossen“
  • Mit eigenen Worten „präpariert“

Ich wünsche Euch viel Spaß mit meinen Beiträgen.

 

Dunkel war’s, der Mond schien helle…

Wir können beim Umbau nicht einfach die bestehende Elektroversorgung erweitern oder ändern. Im Laufe der Jahre ist ja angebaut und ständig erweitert worden, und im ältesten Teil des Hauses liegen noch alte Stegleitungen, die heute überhaupt nicht mehr zulässig sind. Zudem müssen wir ja in 3 Wohneinheiten aufteilen und alles getrennt abrechnen können, daher bleibt nur: alles neu.

Da der Kostenvoranschlag des Elektrikers im Endeffekt ca. 3x so teuer war wie in unserem Budget vorgesehen, haben wir kurzerhand entschieden, das meiste davon selbst zu machen. Eric hat also in gut zwei Wochen Urlaub im EG sämtliche Schlitze gemacht, Leitungen verlegt und Dosen gesetzt. Und die Kabel für Deckenlampen und Spots, die mussten natürlich auch rein, bevor die Decke verputzt wird.

Im Moment ist daher fast alles, was mit der Elektroverkabelung im EG zusammenhängt, tot. Auch die Außenbeleuchtung geht nicht, und da Vollmond leider nicht täglich ist, haben wir jetzt eine Solarlampe an der Haustür stehen, damit man zumindest das Schlüsselloch findet 😉

Putzen ist Frauensache?!

Wer putzt, der bleibt…. oder so ähnlich, hoffe ich jedenfalls. Wir befinden uns ja seit ein paar Wochen im Stadium der Deckenheizung. Die Schläuche sind alle an der Decke im EG montiert, und die erste Lehmschicht ist drauf. Und hält endlich. Am Anfang hab ich mir schon etwas Sorgen gemacht, ob die Jungs wirklich wissen, was sie da tun – weil nämlich große Teile des Lehms immer wieder von der Decke runterfielen. Aber mittlerweile ist alles dicht und angetrocknet, und die Gewebeschicht wurde diese Woche auch aufgebracht. Nach dem Trocken kommt dann die nächste Schicht.

In der Zwischenzeit sind auch die Wände fast alle grob verputzt. Jetzt müssen wir noch entscheiden, wo Tapete oder nur Farbe hinkommt, weil dann der entsprechende Endputz draufkommt. Bilder folgen!

Wieder ein Behördengang

So. Alles vermessen, abgerissen, abgesteckt, verkauft.

Fast. Bis uns der Notar kurz vor dem Beurkundungstermin sagte, dass die Teilungsgenehmigung für das betreffende Grundstück noch fehlt. Was für eine Genehmigung??!

Dabei wurden die Eintragungen im Grundbuch schon längst vorgenommen, und das Grundbuchamt selbst konnte uns auch nicht erklären, was das sein soll oder woher man es bekommt. Nach Rücksprache mit dem Vermesser war klar: entweder das Bauamt stellt eine solche Genehmigung aus, oder der Vermesser macht eine Unbedenklichkeitsbescheinigung zur Teilungserklärung.

Aha. Hätte uns ja auch schon früher mal jemand sagen können, dass wir das brauchen… Und es kostet natürlich extra 🙂 Zum Glück kann man es telefonisch beantragen, und der Vermesser schickt es uns und dem Notar dann direkt per Post (per Mail ist verboten, da amtliches Dokument…) zu.

Ein leidiges Thema

Die Heizung. Wie sagt man so schön: Früher war alles besser?

Na ja. Zumindest billiger, als wir noch mit Holz geheizt haben. Seitdem wir ausschließlich mit Öl heizen, sind die Kosten quasi explodiert. Selbst in dem kleinen Haus mit 100 m², in dem wir aktuell wohnen, haben schon einen hohen Verbrauch an Öl, weil auch hier nichts gedämmt ist, die Fenster alt, und die Türen alle zugig. Im Treppenhaus sind es gefühlt nur ein paar Grad über 0 (ich hab das Thermometer gerade rausgestellt und prüfe nachher mal).

Meine Mutter heizt bei derselben Ausgangssituation halt gut 300 m². Kein Wunder, dass wir im Keller 4000 l Tankvolumen haben. Und die sind schon wieder leer! Wir hatten gehofft, damit noch über den Winter zu kommen, bis wir auf die neue Heizung umstellen, aber als diese Woche die Sanitärfirma einen Blick auf den Füllstand geworfen hat, war klar: das reicht noch für maximal 3 Tage…

Wir mussten also schnell nochmal 1000 l tanken und hoffen, dass das jetzt wirklich das letzte Mal war. Dummerweise reichen die Schläuche in den Tanks nicht bis auf den Boden, d.h. selbst wenn noch einige Liter drin sind, kann die Heizung trockenlaufen, weil ein bestimmter Pegel nicht erreicht wird. Die Sanitärfirma wird nun bei nächster Gelegenheit das Öl aus drei Tanks in den vierten umpumpen. Da die noch in gutem Zustand sind, bekommen wir sogar noch etwas Geld dafür, und haben keine zusätzlichen Kosten für die Entsorgung. Endlich mal eine gute Nachricht!

Fakten zum Umbau

Zustand vor Umbau:

  • Hausgröße: ca. 130 m² pro Etage, zzgl. Teilunterkellerung (2/3) und Dachboden
  • Bauart: Massiv, aber nicht gedämmt. 2 Vollgeschosse, Raumhöhe ca. 250 cm.
  • Baujahr: 1963 zu 2/3, Anbau 1/3 in den 80er Jahren (nicht unterkellert, war ursprünglich Garage.
  • Dachboden: teils mit Zwischensparrendämmung (Mineralwolle, nicht verkleidet) ca. 1980, teils ausgebaut.
  • Heizung: Öl/Holz kombiniert, 4 Tanks à 1000 l . Sehr hoher Verbrauch. 4 Solarpanels zur Warmwasserunterstützung.
  • Sanitär: Abwasserleitungen marode, im Keller undicht, sehr ungünstiger Kanalanschluss. Wasserleitungen verlaufen vom Keller hoch auf dem Fußboden des Dachbodens und von da wieder runter ins EG + OG. Leitungen nicht isoliert, zu geringer Querschnitt.
  • Elektro: nur 1 Schaltkasten, alle Leitungen vom Stand 1960 bzw. 1980 (nur Anbau)
  • Keller: massiv und trocken, aber Wassereintrag auf der Nordseite bei Regen
  • Dach: Eindeckung Frankfurter Pfanne, ca. 1990, noch in Ordnung. Dachfenster undicht.
  • Fenster: 80er Jahre, Kunststoff-Isolierglas, größtenteils undicht.

So soll’s (ökologisch) werden:

  • Dämmung Außenwand, Zwischensparrendämmung Dachboden, Kellerdecke (alles mit Hanf / Heraklit)
  • Neue Heizung: Pellet-Deckenheizung, Pelletlager wird im Keller geschaffen
  • Wasserleitungen (Zu- und Abwasser) neu, neue Anbindung an Kanal, Revisionsschacht vor Hauseingang
  • Elektro komplett neu + automatisiert
  • Fenster alle neu, 2-fach Verglasung
  • alle Innentüren neu, unten 1m, oben 90 cm
  • neuer zusätzlicher Hauseingang für 2. Wohneinheit im EG
  • EG komplett barrierefrei
  • ökologischer Lehmputz bzw. Unterputz im ganzen Haus
  • neue Fußböden im ganzen Haus
  • kompletter Dachausbau

Aus Alt mach Neu

Die vorige Woche war der Elektriker da, um den Strom im EG lahmzulegen. Leider – durch Trial & Error am etwas unübersichtlichen Sicherungskasten – hat er dabei auch unbewußt die Heizung lahmgelegt. Das haben wir aber erst Stunden später gemerkt, als es langsam immer kälter wurde… Über Nacht und bis zum nächsten Nachmittag war es dann eiskalt im Haus, bis die Sanitärfirma endlich kommen konnte, um die Heizung wieder zum Laufen zu bringen. Leider ist es bei dem Ding so, dass man sie nach Stromausfall neu programmieren muss, sonst „läuft“ nix.

Diese Woche ging es dann weiter im Erdgeschoss mit Abbruch und Neuaufbau. Es gab ein paar Tage Stillstand, weil die Handwerker nicht weitermachen konnten, bis die alten Heizkörper abgebaut waren. Da meine Mutter derzeit ja noch im OG wohnt, ging das nicht so einfach. Die Sanitärfirma hat nun diese Woche das Wasser aus allen Heizkörpern abgelassen, die Dinger im EG demontiert und die im OG wieder zum Laufen gebracht. Zum Glück wurde es diesmal aber wieder warm am Abend 😉

Unten sind jetzt alle Durchbrüche gemacht und die alten Türen zugemauert. Beim Durchgang von Küche-Wohnzimmer muss noch der Sturz eingebaut werden, es wurde erstmal provisorisch abgestützt. Die beiden Türen, die vorher zum Treppenhaus führten, wurden auch zugemauert, allerdings nur so tief, dass wir die Treppenhausseite später als Garderobennische nutzen können. Wir hatten erst überlegt, die Türen nur mit Holzplatten zu verschließen, aber wegen dem Schallschutz wurde dann doch gemauert.

Hier die Bilder:

Vorher: Durchgang zur kleinen Küche. Jetzt: Durchgang (zu) zum neuen Bad. Die Nische rechts war mal eine Tür zum Wohnzimmer, die wird jetzt der Durchgang zum hinteren Eingang.
Sicht vom neuen Bad aus: rechts die ehem. Tür zum Treppenhaus (siehe oben), links war der Durchgang zum Wohnzimmer. Unten wurde schon der Estrich rausgestemmt für die neue Dusche.
Sicht vom alten Wohnzimmer aus: Durchgang zur kleinen Küche zugemauert, und die ehemalige Tür links daneben wird jetzt wieder geöffnet.

Hier der neue Durchbruch zum neuen Flur (vorher die Kaminecke im Wohnzimmer) – da fehlt noch der Sturz.
Hier war vorher die Tür zum Schlafzimmer. Der Sturz oben ist so breit, weil das vor dem Anbau in den 80ern die Außenwand mit einem großen Fenster war (das Schlafzimmer war eine Garage). Rechts jetzt der 2m-Durchbruch zum neuen Wohnzimmer:
Die alten Heizungsrohre stecken noch in der nicht mehr vorhandenen Wand…

Bilder vom Abbruch

Hier ein paar Eindrücke von dieser Woche.

Don’t build your house on the sandy land…

Nein, wir haben nicht auf Sand gebaut, dafür mit Hohlblocksteinen. War halt billig, vermute ich. Aber leider auch nicht viel tragfähiger als Sand, wenn’s nach unserem Kaminofenbauer geht… Offiziell dürfen es ca. 200 kg/m² Bodenfläche sein. Definitiv zu wenig für einen Kachelofen. Und auch zu wenig für jeden anderen Ofen, der in der Lage wäre, Wärme zu speichern. Wir warten jetzt erstmal auf eine genaue Berechnung von unserem Bauleiter, in der Hoffnung dass da noch etwas Spielraum ist.

Unsere Abrisstruppe hat gestern und heute wieder enorm viel geschafft. Ich kam heute ins Haus und es war überall erstaunlich hell – weil etliche Wandteile fehlten 😉 Sämtliche Wände und Decken sind jetzt befreit von Tapeten, Styropor, Holzlatten, Fliesen und was sonst noch zum Vorschein kam. Es war echt ein „Wow“ Effekt, das Haus so nackt zu sehen. Der Estrich für die Dusche war auch schon ausgestemmt, der Durchgang vom künftigen Flur zum Schlafzimmer, die letzte Wand im alten „kleinen“ Eingang war weg, und die Zwischenwand von Bad/Abstellraum. Und ein Container voll mit Styropor und Rigipsplatten.

Was jetzt noch fehlt, sind die Wände wo Heizkörper drinstecken. Da muss erst die Sanitärfirma her, das ganze Wasser ablassen (auch im OG, wo meine Mutter aktuell noch wohnt), Rohre abklemmen, wieder anschließen, etc.

Fotos folgen morgen – seid gespannt 🙂

Kaminplanung

Heute war ein Kaminbauer da, um sich die Gegebenheiten vor Ort anzusehen. Eigentlich wollten wir zuerst zum Laden fahren, aber der Herr wollte freiwillig erstmal bei uns vorbeikommen – da sagen wir natürlich nicht nein.

Und natürlich war meine erste Planung damit „dahin“. Ursprunglich dachte ich, den Kamin an der Nordseite vom Wohnzimmer zu platzieren, aber das wäre wohl die schlechtere Lösung. Er wird wohl an die Ostseite kommen, ziemlich mittig, so dass er am Fenster vom Dachboden vorbeiführt. Vorteil ist, dass wir auch von der Küche aus Sicht auf den Kamin haben und die Wärme natürlich besser in die Küche gelangt, weil direkt gegenüber ja der Durchbruch ist. Das Klavier muss dann allerdings woanders hin. Folgendes ist zu beachten:

  1. Der neue Außenkamin aus Edelstahl muss – nach neuer Vorschrift – im Umkreis von 15 m (!!) jeweils 1 m über allen Fenstern liegen. Wenn der Kamin an der Nordseite wäre, müsste er deswegen über die Firsthöhe reichen wegen dem besagten Fensterabstand, dazu müsste ein Durchbruch im Dach gemacht werden. An der Ostseite ist das einfacher, weil der Dachüberstand so gering ist, dass er daran vorbeigeführt wird.
  2. Außerdem muss der Schornsteinfeger (bei Neubauten) den Zugang zum Kamin außen in ca. 150 cm Höhe (vom Boden aus…) zur Verfügung haben – d.h., der Abzug kann nicht erst im OG drangebaut werden, sondern muss bis zum Erdgeschoss runtergezogen werden.
  3. Bei der Außendämmung muss direkt am Kaminrohr feuerfestes Material zur Dämmung verwendet werden, also Mineral-/Steinwolle. Wenn die ganze Fassade ohnehin mit sowas gedämmt wird, ist es egal, aber bei uns müssen wir dann eine Aussparung vorsehen, da ja Heraklit vorgesehen ist.
  4. Innen muss um den Kamin eine Freifläche von 1 m eingeplant werden als Feuerabstand.
  5. Natürlich kann er auch nicht direkt auf Parkett stehen. Es muss entweder gefliest oder mit Glasplatte abgesichert werden.

Wir werden jetzt als nächstes einen Termin im Laden vereinbaren, um uns beraten zu lassen, welcher Kamin/Ofen in Frage kommt.

Dokumente von A-Z

Unbedenklichkeitsbescheinigung zur Teilung

„Die Teilung eines Grundstücks, das bebaut oder dessen Bebauung genehmigt ist oder das aufgrund einer Genehmigungsfreistellung bebaut werden darf, bedarf zu ihrer Wirksamkeit der Genehmigung der Bauaufsichtsbehörde (Teilungsgenehmigung) oder einer bauordnungsrechtlichen Unbedenklichkeitsbescheinigung (gem. §7 Grundstücksteilung der Hessischen Bauordnung), die von einem Öffentlich bestellten Vermessungsingenieur oder dem Amt für Bodenmanagement ausgestellt werden kann.“
Ob die Teilung eines Grundstücks eine Genehmigung voraussetzt wird nach § 8 Abs. 1 Baugesetzbuch (BauGB) durch Satzung im Geltungsbereich eines Bebauungsplans bestimmt.
Die Teilungsgenehmigung wird auch als Parzellierungsgenehmigung bezeichnet. Wenn ein Eigentümer sein Grundstück oder ein Gebäude teilen möchte, benötigt er nach § 19 Baugesetzbuch die Teilungsgenehmigung. Der Eigentümer oder Architekt muss die genauen Grundstücksteile angeben und den Teil, der der Trennung unterliegt, bezeichnen.
Danach erhält der Eigentümer die Abgeschlossenheitsbescheinigung, die zusammen mit aktuellen Bauplänen und dem Lageplan für eine notarielle Teilungserklärung benötigt wird, um einen Eintrag im Grundbuch zu erreichen.

Abgeschlossenheitsbescheinigung

Da das Wohnhaus bis dato vollständig meiner Mutter gehörte, wir aber den Kredit für das gesamte Haus alleine tragen, musste zuvor eine grundbuchmäßige Eigentumsübertragung stattfinden. Davor wiederum musste für das Haus eine Abgeschlossenheitsbescheinigung beantragt werden, welche die einzelnen Räume / Teile den künftigen Eigentümern zuordnet.
Hierzu mussten erstmal Pläne vom Haus (im künftigen geplanten Zustand) erstellt werden. Dabei müssen Sondereigentum (was nur einer Person gehört, z.B. die jeweiligen Wohnräume) und Gemeinschaftseigentum, das allen Parteien gehört bzw. zu denen jede Partei Zutritt haben muss (z.B. Heizungsraum) gekennzeichnet sein.
Für diese Bescheinigung gibt es je nach Stadt/Gemeinde etwas andere Vorgaben, was zum Antrag beim Bauamt eingereicht werden muss, auch die Kosten hierfür sind recht unterschiedlich. In Marburg braucht man dafür:

  • Lageplan (1:1000) 3-fach auf der Basis des Auszugs aus dem Liegenschaftskataster
  • Grundbuchauszug 1-fach (erhältlich am Grundbuchamt)
  • Pläne aller auf dem Flurstück (Fl. Nr.) stehenden Gebäude (M.: 1:100) 3-fach
  • Bauzeichnung (Grundrisse, Ansichten, Schnitte) in dreifacher Ausfertigung im Maßstab 1:100, vom Bauherrn oder Planverfasser mit Datum versehen und unterschrieben. Die Bauzeichnung muss bei bestehenden Gebäuden eine Baubestandszeichnung sein. In den Grundrissen sind alle zu einer Wohnung gehörenden Einzelräume mit der jeweils gleichen Nummer zu kennzeichnen.

Bei uns hat sich allein dieser Vorgang über mehrere Monate gezogen: wir brauchten erst die Pläne vom Haus, dann musste der Antrag in mehrfacher Ausfertigung eingereicht werden. Nach Erhalt der Bescheinigung (dauert mehrere Wochen…) inkl. des Aufteilungsplans (das ist die gestempelte Bauzeichnung) mussten wir vom Notar eine –> Teilungserklärung erstellen lassen für das Grundbuchamt, damit die neuen Wohnungsgrundbücher angelegt werden konnten. Problematisch war dabei, dass Teile der Nebengebäude (Werkstatt und Scheune) mit einem Teil auf dem Grundstück des Wohnhauses stehen. Für die AB müssen aber sämtliche (!!) Gebäude, Freiflächen etc. den jeweiligen Parteien zugeordnet werden, und um dies zu tun, müssen für diese Gebäude / Flächen auch Pläne vorliegen (die wir nicht hatten). Es wurde nach langem Hin- und Her so gelöst, dass wir für die Werkhalle Fotos beigefügt und eine –> Dienstbarkeit vom Notar erstellt und beglaubigt wurde, um die Halle unabhängig von der AB zu belassen. 

Abrissgenehmigung („Baugenehmigung“)

Die brauchen wir für die Scheune, die noch mit einem winzig kleinen Teil auf dem Flurstück vom Wohnhaus steht. Auf dem Formular steht verwirrenderweise nicht „Abrissgenehmigung“ sondern „Baugenehmigung“, und es dauert tatsächlich mindestens genauso lange. Den Antrag hat unser Bauleiter erstellt, das darf man nicht selbst machen. Hierfür mussten erst noch Fotos vom Gebäude innen + außen gemacht werden, sowie grobe Skizzen, weil wir keine Pläne davon haben.

Nachdem der Antrag zwei Monate unbearbeitet auf einem Stapel im Bauamt lag, mussten wir dann auf einmal ganz dringend noch ein naturschutzrechtliches Gutachten erstellen lassen, da der Antrag sonst aufgrund fehlerhafter Angaben abgelehnt würde. Die gesetzte Frist hat gerade so gereicht, um einen Gutachter zu finden, zu bestellen und den Bericht von ihm zu bekommen. Eingereicht haben wir es dann per Mail beim Bauamt, weil es sonst zu spät gewesen wäre…
Wir waren im Frühjahr sogar persönlich beim Amt um uns zu erkundigen, wie so ein Antrag gestellt wird, aber von einem Gutachten hat keiner was gesagt. Auch nicht, dass es unterschiedliche Formulare gibt und dazu unterschiedliche Fristen/Bearbeitungszeiten (wir haben scheinbar das falsche Formular verwendet).  

Antrag zur Baubegleitung

Dies wird vom Bauleiter erstellt bzw. vorausgefüllt und von diesem – zusammen mit der –> Vollmacht – an die KfW weitergeleitet. Der Bauleiter (oder „Begleiter“) übernimmt dabei ähnliche Funktionen wie ein beauftragter Architekt, nur für weniger Geld. Er plant die Maßnahmen, kontrolliert die Umsetzung und beauftragt ggf. auch die nötigen Gewerke. Am Ende wird das Gesamtprojekt von ihm abgenommen und der KfW in einem dicken „Buch“ bestätigt.

Bestätigung zum KfW-Antrag

Das ist ein neunseitiges Formular mit Angaben zum Investitionsobjekt und den geplanten Maßnahmen, das man mit dem Kfw-Antrag bei der Bank einreicht. Das Formular erhält man von der Bank, nicht von der KfW.

Datenschutzerklärung

…für die KfW, diese kam formlos per Mail vom Bauleiter, wurde von uns kurz per Mail bestätigt und ging dann an die KfW.

Kostenberechnung

Zusammen mit dem Antrag für den KfW-Kredit muss auch eine Kosten- und
–> Wohnflächenberechnung eingereicht werden. Diese erstellt der Bauleiter bzw. Energieberater.

Teilungserklärung

Wird notariell angefertigt und beglaubigt und dann zusammen mit der Abgeschlossenheitsbescheinigung („AB“) und den Bauzeichnungen (in 5facher Ausfertigung!!) von Notar ans Grundbuchamt geschickt. Zusätzlich musste die –> Eigentumsübertragung der betreffenden Hausteile (gemäß AB) beurkundet werden, die dann der Bank für den KfW-Antrag vorgelegt wird. Hierzu reicht eine Kopie der notariellen Urkunde, da es u.U. sehr lange dauert (mehrere Monate), bis der Vorgang vom Grundbuchamt vollzogen ist. 

Vollmacht zur Antragstellung im KfW-Zuschussportal

In Kombination mit unserem Kredit für das Programm 151/152 übernimmt die KfW 50% der Kosten (bis zu 4.000 €) für die Baubegleitung durch einen Experten. Der Bauleiter/ Energieberater beantragt den Zuschuss für die Baubegleitung und benötigt dafür eine Vollmacht vom Bauherren, um diesen Antrag einzureichen (wenn man es nicht selbst macht).

Wohnflächenberechnung

Wird zusammen mit der –> Kostenberechnung vom Bauleiter zum KfW-Antrag eingereicht. Zusätzlich müssen in den Plänen vom Haus neben dem vermaßten Grundriss auch nochmal die m² der einzelnen Räume aufgeführt sein.

Abbruch 2. Tag

Heute wurden alle Tapeten aus Küche, künftigem Bad und Wohnzimmer entfernt. Die Trennwand von der Dusche im kleinen Treppenhaus wurde entfernt und einer der beiden Kamine, an dem früher der Holzherd hing. Der Kamin musste weg, da an diese Stelle die Tür zum neuen Schlafzimmer hin soll. 

Aufgrund der spontanen Bestellung der Handwerker haben wir leider einen wichtigen Punkt ganz zu Anfang vergessen, nämlich den Staubschutz an den Türen zum Treppenhaus. Jetzt ist es natürlich zu spät. Obwohl wir versuchen, die beiden Türen zum Flur geschlossen zu halten, dringt der Staub überall durch bis nach oben… Es ist eine unglaubliche Sauerei.

Unsere Finanzierung beim Umbau

Wir werden den Hausumbau durch einen KfW-Kredit finanzieren.

Dies läuft über das Programm „energieeffizient sanieren„. Je nachdem, wie energieeffizient das fertige Haus später ist, gibt es unterschiedlich hohe Zuschüsse. Wir planen ein KfW-50 Haus, das uns die höchste Förderung bringt. Dazu nötig sind Außendämmung, Dachdämmung, neue Fenster und ein Heizsystem, das auf erneuerbaren Energien basiert (schließt also Gas aus). Wir haben einen Energieberater, der hierfür alle Berechnungen vornimmt, die Maßnahmen kalkuliert und den Nachweis für die Kfw erbringt. Wir hatten vorher auch einen Architekten konsultiert, der den Umbau geplant hätte, uns aber von Kfw abgeraten hat (es würde sich nicht lohnen, Aufwand zu hoch, …). Unser Energieberater hat uns eines Besseren belehrt:

Beim höchsten Fördersatz erhält man dann einen Tilgungszuschuss von ca. 27% pro Wohneinheit. Die maximale Kreditsumme beläuft sich auf 100 T€ pro WE. Da wir 3 WE planen, erhalten wir also einen Kredit von 300 T€ und davon sind 27% tilgungsfrei, was unsere Tilgungsdauer um 10 Jahre verkürzt (man bekommt also nicht die 27% ausgezahlt, sondern die zu tilgende Summe reduziert sich entsprechend). Alle o.g. Maßnahmen würden wir ohnehin durchführen müssen, allenfalls die Außendämmung hätten wir evtl. gestrichen. Aber da wir bei dem großen Haus einen hohen Energieverbrauch haben, rechnet sich die Dämmung wahrscheinlich trotzdem – im Moment haben wir horrende Kosten für den Ölverbrauch, bis zu 6000 l pro Jahr. 

Jetzt geht’s los

Dass es jetzt so schnell ging, damit hatten wir nicht gerechnet 😉 Heute sind die Handwerker angerückt, die sich jetzt zunächst (das künftige) Schlafzimmer, Ankleide und Bad vornehmen. Wir hatten bereits angefangen, Fliesen/Tapeten etc. abzumachen, aber die beiden Jungs haben an einem Tag mehr geschafft als wir vermutlich in 1 Woche… Einen Bauschuttcontainer konnten wir ebenfalls sehr kurzfristig organisieren (am Dienstag telefoniert, am Mittwoch stand er da 😊) – und das Beste: er kann bis Ende Dezember stehen bleiben, und zwar ohne Berechnung! Der Lieferant war total nett und hatuns damit natürlich sehr weitergeholfen, woher sollten wir sonst so schnell einen Container kriegen?!

Es waren wirklich 3 Schichten Fliesen übereinander. Die müssen alle runter, weil der Putz sonst nicht darauf hält. Auch die Tapeten müssen alle runter.

Beim Öffnen der Decke stellten wir fest, dass diese nicht gerade, sondern gewölbt ist. Diese Wölbungen wurden damals mit dem Holz/Stroh-Wasauchimmer gefüllt, um den Putz plan aufzubringen. Dabei wurde uns auch klar, dass wir die Elektrik aus gutem Grund komplett erneuern…